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Unterrichtungsnachweis für das Bewachungsgewerbe: Ausstellung

Einheitlicher Ansprechpartner Landkreis Lüneburg


Postanschrift:
Auf dem Michaeliskloster 4
21335 Lüneburg

Leistungsbeschreibung

Die Schulungen für den Unterrichtungsnachweis für das Bewachungsgewerbe vermitteln die für die Ausübung des Bewachungsgewerbes notwendigen rechtlichen Vorschriften und fachspezifischen Pflichten und Befugnisse. Die Kenntnisse werden durch mündliche und schriftliche Fragen überprüft. Diese Unterrichtungspflicht gilt für Bewachungsunternehmer sowie Wachpersonal. Der Unterrichtungsnachweis ist Voraussetzung für die Erteilung einer Erlaubnis für das Bewachungsgewerbe und wird von der zuständigen Stelle erteilt

Ausnahmen: Für Ladendetektive, Kontrollgänge im öffentlichen Raum und Türsteher reicht eine Unterrichtung nicht aus. Hierfür wird ein Sachkundenachweis für das Bewachungsgewerbe benötigt.

Von der Notwendigkeit der Unterrichtung kann unter den Voraussetzungen der Bewachungsverordnung (BewachV) abgesehen werden. § 5 Abs. 1 BewachV regelt zudem die Anerkennung anderer Nachweise als erforderliche Unterrichtung.

§ 5 Abs. 1 Bewachungsverordnung (BewachV)

Verfahrensablauf

Der Nachweis kann je nach Tätigkeit in einer 40- oder 80-stündigen Unterrichtung erlangt werden.

An einer 80-stündigen Unterrichtung müssen teilnehmen:

  • Personen, die das Bewachungsgewerbe als Selbstständige ausüben wollen,
  • selbstständige Bewachungsgewerbetreibende, denen die Erlaubnis nach dem 01.12.1991 erteilt wurde,
  • bei juristischen Personen:
    • die gesetzlichen Vertreter (Geschäftsführer), soweit sie mit der Durchführung von Bewachungsaufgaben direkt betraut sind und diese Aufgaben nach dem 01.12.1991 übernommen haben,
  • Betriebsleiter, wenn sie in dieser Funktion erst nach dem 01.12.1991 tätig geworden sind.

An einer 40-stündigen Unterrichtung müssen teilnehmen:

  • Unselbstständige, die mit der Durchführung von Bewachungsaufgaben betraut werden sollen, sofern sie nicht vor dem 31.03.1996 bei einem Bewachungsunternehmen diese Aufgaben übernommen haben.

Die Bescheinigung über die Unterrichtung erhält nur, wer ohne Fehlzeiten an der Unterrichtung teilgenommen hat.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt bei der Industrie- und Handelskammer (IHK).

Dieses Verfahren kann auch über einen "Einheitlichen Ansprechpartner" abgewickelt werden. Bei dem "Einheitlichen Ansprechpartner" handelt es sich um ein besonderes Serviceangebot der Kommunen und des Landes für Dienstleistungserbringer.

Finden Sie Ihren Einheitlichen Ansprechpartner im Dienstleisterportal Niedersachsen

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • ggf. Personalausweis oder Reisepass
  • ggf. Unterlagen nach § 5 Absatz 1 Nr. 1-4 Bewachungsverordnung (BeachV) als anderer Nachweis der Sachkunde
§ 5 Absatz 1 Nr. 1-4 Bewachungsverordnung (BewachV)

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen Gebühren nach der Gebührensatzung der zuständigen Stelle an.

Welche Fristen muss ich beachten?

Es müssen keine Fristen beachtet werden.

Anträge / Formulare

Das Anmeldeformular für die Unterrichtung stellt die zuständige Stelle zur Verfügung.

Fachlich freigegeben durch

Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Wichtige Informationen zum Thema

  • Barrierefreiheit

    • Aufzug vorhanden: ja
    • Rollstuhlgerecht: ja
  • Verkehrsmittel

    • Lüneburg Fahrplanauskunft